BOOGIE@MOTION - eine Erfolgsgeschichte!

BOOGIE@MOTION - die Boogie Woogie-Formation des Rock'n'Roll Club "Golden Fifties" Karlsruhe e.V. – entstand im Frühjahr 2004 aus einer Gruppe von Show- und ehemaligen Turnierpaaren, die sich gelegentlich zum "Tanzen aus Spaß an der Bewegung" trafen.
Ziel war die Teilnahme an der am 30. Oktober 2004 in Karlsruhe stattfindenden Europameisterschaft der Boogie Woogie Formationen. Der Start an diesem internationalen Turnier sollte einmaliges "Event" sein, da die meisten Paare sich nicht vorstellen konnten, den erforderlichen Trainingsaufwand über eine längere Zeit durchzuhalten.

 Im April 2004 machten sich die Paare auf die Suche nach einem passenden Namen für die Formation. BOOGIE@MOTION stellt dabei dieSymbiose zwischen unserem Lebensfreude ausdrückenden Tanz und der damit verbundenen Lust an der Bewegung dar. Über das Motto "Al Capone" fanden wir auch schnell die passende Musik.

Gemeinsam ging man daran, eine Choreographie zu gestalten, die im Laufe der nächsten Monate mehrfach verändert und verfeinert wurde.

Im Juli 2004 konnten wir Karl-Heinz Stahl und Doris Ottenritter aus Darmstadt, selbst erfolgreiche und erfahrene Boogie-Tänzer (u.a. Weltmeister), als Trainer für die Formation verpflichten. Ein Glücksgriff!

Mit fünf Paaren trat die Truppe an der Europameisterschaft an.

Der Wettbewerb selbst verlief auch nicht ganz störungsfrei, denn aufgrund einer Meniskusverletzung eines Tänzers musste die Formation die Vor- und Hoffnungsrunde mit nur vier Paaren bestreiten. Gegen die arrivierten und mit acht Paaren angetretenen Teams sah man sich eigentlich chancenlos!

In der Endrunde traten jedoch alle fünf Paare an und so konnte völlig unerwartet unter Riesen-Beifall des heimischen Publikums der sechste Platz ertanzt werden.

Und wie die Geschichte zeigt wurde, nicht zuletzt wegen des überaus großen Feedback aus der geplanten einzigen Turnierteilnahme mehr.

Anfang 2005 konnten wir uns auf acht Paare verstärken und erfolgreich an zwei nationalen Turnieren teilnehmen. Nach dem zweiten Rang beim Deutschland-Cup 2005 wurden wir in Eggenfelden Deutsche Vizemeister 2005 und qualifizierten uns für die Weltmeisterschaft in Böblingen.

Dort gelang der ganz große Coup, denn wir ertanzten, getragen von einem frenetisch applaudierenden Publikum - äußerst knapp geschlagen (...eigentlich nur wegen des Wertungssystems!) - den hervorragenden zweiten Platz und wurden

Vize-Weltmeister 2005!

Auch das Jahr 2006 begann viel versprechend. Nachdem ein weiteres Paar integriert wurde, konnte bei der Norddeutschen Meisterschaft der Liste der Erfolge ein weiterer Titel hinzugefügt werden, nämlich der des Norddeutschen Vizemeisters 2006.

Am 7. Oktober wurde die Turniersaison 2006 mit einer Titelverteidigung abgeschlossen. In Essenbach bei Landshut erreichte das Team mit einer starken Leistung den zweiten Platz und wurde damit erneut Deutscher Vizemeister.

 BOOGIE@MOTION tanzt und tanzte bei verschiedenen Veranstaltungen Showauftritte, so u.a. beim Jubiläumsball des TSC Couronne Heidelberg, bei der Tanzgala im belgischen Andenne, der Welttanzgala in Baden-Baden 2005, der Weltmeisterschaft der Lateinamerikanischen Tänze 2006 und der Jubiläums-Gala des Baden-Württembergischen Rock'n'Roll Verbandes 2007.

Für die hervorragenden sportlichen Leistungen, die BOOGIE@MOTION in der kurzen Zeit ihres Bestehens erbracht hat, wurde die Formation zwei Mal von der Stadt Karlsruhe geehrt.

Gemeinsam mit anderen Medaillengewinnern von Olympiade und Weltmeisterschaften ehrte der Kultusminister des Landes Baden-Württemberg die Tänzerinnen und Tänzer sowie unsere Trainer bei einem Empfang im Neuen Schloss in Stuttgart.

Im Rahmen der Jubiläumsgala des Baden-Württembergischen Rock'n'Roll Verbandes erhielt die Truppe die Ehrennadel in Silber des Tanzsportverbands Baden-Württemberg.

Am 2. Juni 2007 fand in Bad Homburg v.d.H. als erstes nationales Ranglistenturnier der Deutschland Cup statt.
Hier konnte
BOOGIE@MOTION die Serie guter Turnierergebnisse nicht nur fortsetzen, sondern ein neues Highlight in der noch kurzen Geschichte der Formation setzen.

Eine hervorragende und mitreißende Darbietung im Finale fand nicht nur beim Publikum sehr viel Anklang, sondern wurde auch von den Wertungsrichtern mit der Traumwertung 1 - 1 - 1 - 1 - 1 belohnt.

BOOGIE@MOTION war damit Sieger des Deuschland Cup 2007.

Das Jahr 2007 könnte zum Jahr von BOOGIE@MOTION werden.

Dem ersten Sieg folgte ein souverän ertanzter zweiter. Beim Großen Preis von Deutschland in Bodenwöhr überzeugte die Formation nicht nur die Wertungsrichter, sondern wusste auch wieder das begeisterte Publikum in der sehr gut besetzten Hammerseehalle auf seine Seite zu ziehen. Eine "ein"-deutige Wertung, wieder gab es fünf mal die Bestnote "1", war wie in Bad Homburg der Lohn der schweißtreibenden Mühen.

Der Große Preis von Deutschland geht an BOOGIE@MOTION!

Ein bisschen Wehmut war schon dabei, als wir "Al Capone" mit dem Siegertanz aus dem Turniergeschehen verabschiedeten.

Nach dem dritten Jahr mit unserem guten Kumpel "Al Capone", acht erfolgreichen Turnieren, vielen schönen und stimmungsvollen Shows geht die gemeinsame Zeit nun unweigerlich zu Ende.

Sicher werden wir "Al" nicht "begraben", aber die Zeit war reif für etwas Neues. Eine neue Choreographie ist immer eine große Herausforderung für die Truppe - weiß man doch nie, wie sie bei Publikum und Wertungsrichtern ankommen wird. Neben einer mitreißenden Musik gehört natürlich das passende Outfit genauso hinzu wie die Bilder und Figuren, die mit viel Schweiß einstudiert werden müssen. Viele Trainingsstunden und vier anstrengende Trainingswochenenden liegen hinter uns.

Das erste Turnier mit "Feel the rhythm", unserer "Neuen", liegt nun hinter uns. Die Deutsche Meisterschaft in Moers. Das Jucken in den Füßen hat ein Ende, die Anspannung ist vorbei. Endlich gab es eine Bestätigung für die Arbeit in den Trainingshallen. Und was für eine...!

Am 27.10. 2007 führten uns unsere Trainer Doris und Karl-Heinz zu unserem nächsten Sieg!

Deutscher Meister 2007!

Und damit ist natürlich auch die Frage gelöst, wie die neue Choreographie ankommen würde. Zustimmung von allen Seiten, von Wertungsrichtern, Fachleuten und ganz besonders auch dem Publikum! Wir haben nicht nur einen neuen "Publikumsrenner" geschaffen, sondern konnten mit der deutlich gesteigerten Dynamik, den Highlights in den Fast- und Slow-Teilen auch die Wertungsrichter überzeugen.

Natürlich gingen wir mit dem Deutschen Meister-Titel gestärkt auf unser großes Ziel zu, der Weltmeisterschaft vor eigenem Publikum in Karlsruhe.

WELTMEISTERSCHAFT 2007 in Karlsruhe - ein Traum in Türkis!

Und die wurde zum absoluten Highlight unserer kurzen Karriere. Es war eine stimmungsvolle Veranstaltung, die schon am Vor- und Nachmittag viele Besucher zählte. Die Vorrunde am frühen Nachmittag lief, unterstützt von unseren Fans schon ganz nach unserem Geschmack - schließlich konnten wir uns als Vorrunden-Erster direkt für das Finale am Abend qualifizieren. Neben der ukrainischen Formation Lia Kviv und den Back Beat Boogies aus Solingen gelang dies auch unseren härtesten Konkurrenten, den siebnfachen Weltmeistern Boogie Magics aus Hohenbrunn.

Die Stimmung in der Abendveranstaltung konnte wirklich halten, was wir uns davon versprochen hatten. Besonders aus der "türkisen Fankurve" kamen die Anfeuerungs- und Unterstützungsrufe, die uns getragen haben. Schon beim Einmarsch der Nationen kam ein Gänsehautgefühl auf. 500 Sportler heizten das Publikum in der voll besetzten Europahalle an. Und die gaben alles zurück - echt klasse!

Als zweites Team nach den Ukrainern aus Kiew waren wir dann im Finale dran. Schon die ersten Schritte auf die Fläche, nachdem uns Bruno Bartl angesagt hatte, ließen die Herzen der Tänzer lauter schlagen. Es war so weit. Auf die nächsten fünf Minuten kam es an. Es konnte der größte Erfolg in der Geschichte von BOOGIE@MOTION werden. Und auch der erste Titelgewinn für den Rock'n'Roll Club "Golden Fifties" Karlsruhe, der uns diesen Weg erst ermöglicht hat.

Das Adrenalin schoss in die Körper und bei den ersten Tönen aus den Boxen, den ersten Schritten auf die Bretter, die die Welt bedeuten, legten wir los! Es wurde eine hervorragende Darbietung, was wir aus den Reaktionen des Publikums schließen konnten. Wir hatten vorgelegt! Und zwar richtig gut! Jetzt war es anden anderen Teams, noch eins drauf zu setzen. Natürlich schauten wir uns die folgenden Voträge genau an. Die Boogie Magics, also die amtierenden Titelträger, waren als letzte Teilnehmer des Finales auf der Bühne. Sie legten sich mächtig in's Zeug und gaben gegenüber der Vorrunde noch mal richtig Gas! Allen war zu diesem Zeitpunkt klar: nur die Magics oder BOOGIE@MOTION konnten den Titel holen. Jetzt hieß es aber erst mal warten bis die Rock'n'Roll Formationen ihr Finale hinter sich gebracht und die Weltmeister der Schüler und Junioren gekürt waren - eine lange lange Zeit!

Dann war es endlich so weit. Der Einmarsch zur Siegerehrung war grandios. Es sollte aber noch besser werden. Die Plätze sieben bis fünf gingen an Italien, Ungarn und Russland. Damit stand fest, dass die Back Beat Boogies ihr Ergebnis aus der Vorrunde gehalten hatten. Und tatsächlich: sie wurden Vierte, knapp geschlagen vom Team aus der Ukraine. Showdown in Karlsruhe! Unglaubliche Spannung, die Bruno Bartl nun mit seiner Moderation noch auf den Siedepunkt brachte, bevor er es endlich allen mitteilte! Die Magics wurden Vizeweltmeister! Und damit war allen klar:

BOOGIE@MOTION ist WELTMEISTER 2007!

Sofort schwand die Anspannung des ganzen Tages. Von Gefühlen überwältigt, Tränen der Freude in den Augen, laute Jubelschreie ausstoßend, lagen sich Tänzer, Trainer, Betreuer und Fans in türkis in den Armen. Wir stürmten auf die Fläche, jubelten, bedankten uns beim Publikum und feierten. Nur unterbrochen von der Nationalhymne - wirklich ein ergreifender Moment!

Diese Weltmeisterschaft wird keiner von uns je vergessen können.

Wir gratulieren auch allen anderen Teams zu ihren Erfolgen!

Die Vorbereitungen, angefangen von der Musikauswahl und dem Entwurf des neuen Outfit, die Erarbeitung und Umsetzung der Choreographie, an der einige Personen mitgewirkt haben, die vielen, teils harten Trainingsstunden, die anstrengenden und schönen Trainingslager, viel Schweiß bleiben uns in Erinnerung,

Genauso aber das schöne Gefühl, gemeinsam etwas Tolles entstehen zu lassen, was nicht nur den Wertungsrichtern, sondern besonders unserem Publikum gefällt, jedes Treffen der Motions zu genießen, gemeinsam Spaß und Erfolg zu haben, gemeinsam zu feiern.
Jeder hat seinen Teil dazu beigetragen!

BOOGIE
@MOTION ist eine Wahnsinns-Truppe!

Wir wollen uns auch hier noch mal bedanken!

  • Dank gilt in erster Linie Doris und Karl-Heinz, die uns seit 2004 unter ihre Fittiche genommen haben und super betreuen. Ohne Euch wäre das alles nicht möglich gewesen!
  • Dank gilt unserem Verein, den "Golden Fifties", die uns die Rahmenbedingungen für unser Training und unseren Erfolg bereiten.
  • Dank gilt allen, die uns bei der Umsetzung des Projekts "Wenn nicht jetzt, wann dann?" geholfen und unterstützt haben: Melanie für tolle Ideen und Inspiration! Silke Kreiter für die Fertigung der Herren-Outfits und Ilona Riedel für die Fertigung der Damen-Outfits!
  • Dank gilt unseren Ehemaligen, die uns weiter begleiten und an uns glauben!
  • Danke auch an unsere Fans, die uns zu den Turnieren in Nah und Fern begleitet und stimmgewaltig unterstützt haben.
  • Vielen Dank allen, die zu unserem Erfolg ein Stück beigetragen haben. Danke!

Die unglaubliche Story geht weiter. Wir alle sehen uns 2008 wieder!

Einen weiteren Bericht gibt es hier!

Das Jahr 2008 begann für uns mit einer kurzen Erholungspause...aber natürlich nicht zu lang, schließlich
standen schon im Frühjahr einige Shows an - und das nicht zu knapp.
Leider mussten wir einige Anfragen ablehnen, weil wir alle beruflich stark eingespannt sind.

Eine schöne Anerkennung für Sportler sind neben dem Applaus des Publikums die Ehrungen. Und auch da waren die Aktiven von Boogie@Motion viel unterwegs. Eine besondere Freude war die Nominierung zur "Mannschaft des Jahres" in Karlsruhe. Hier belegten wir, hinter den arrivierten Fußball-Mannschaften im Jahr der Fußball-EM einen hervorragenden 3. Platz.

Die Stadt Karlsruhe lud die erfolgreichen Sportler im April zu einer Ehrung ein, ebenso wie das Land Baden-Württemberg am 08. Mai in das Neue Schloss in Stuttgart. Diese fand im stimmungsvollen Ambiente und in bester Gesellschaft tatt. Herr Minister Rau ehrte nicht nur Boogie@Motion, sondern auch Sportler wie Regina Halmich und Firat Arslan.

So "gestärkt" gehen wir die anstehenden Turniere in dieser Saison mit großer Motivation an. Schließlich gilt es unsere Position gegen die anderen starken Formationen zu verteidigen.

2008 sollte noch eine ganz andere Überraschung bringen. Sylvia und Karl-Heinz entschlossen sich, gemeinsam an den formationsfreien Wochenenden ein paar Turniere in der Oldie Klasse zu tanzen. Ihr erster Auftritt bei einem deutschen Ranglisten-Turnier endete mit einem hervorragenden fünften Platz. Dann - völlig überraschend - die Nominierung für die Weltmeisterschaft am 15.08.2008 in Stuttgart - über die von der GOC vergebene Wild Card. Als Ziel hatten die Beiden, die nicht wirklich sehr viel zusammen trainieren konnten, das Erreichen des Finals ausgegeben.

Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!

Sylvia und Karl-Heinz qualifizierten sich nach einer starken Leistung nicht nur direkt für das Finale, sondern zeigten am Abend sowohl im slow als auch im fast eine hervorragende Leistung, die sofort vom Publikum mit Riesen-Applaus honoriert wurde. Und auch die Wertungsrichter waren überzeugt und kürten im Beethoven-Saal Sylvia und Karl-Heinz zum eindeutigen und verdienten neuen Weltmeister in der Oldie-Klasse.

Wahnsinn!!! Herzlichen Glückwunsch von allen "Atmotions"!

Einen weiteren Bericht gibt es hier!

Nachdem es 2008 nur ein Turnier für die Formation zu tanzen gab, galt natürlich alle Aufmerksamkeit der Deutschen Meisterschaft am 04. Oktober in Flensburg. Deshalb wurde im Vorfeld besonders an ein paar Details gefeilt und gleichzeitig in der Mitte des Programms noch ein kleines Highlight gesetzt. Klar war, dass wir uns gegenüber 2007 noch würden steigern müssen, da der Hauptkonkurrent, die Boogie Magics aus Hohenbrunn bestimmt noch eine Schippe drauf gelegt hatten.

Also ging es gut vorbereitet am Tag der Deutschen Einheit mit dem ICE in Richtung Norden. Es sollte eine richtig lustige Zugfahrt werden, bei der
auch die anderen Fahrgäste von der guten Laune angesteckt wurden. Nach der Ankunft und dem Einchecken im Hotel zogen
wir unsere Stellprobe in der Fördehalle durch, die wir ja bereits von der Norddeutschen Meisterschaft 2006 kannten.

Den weiteren Abend verbrachten wir in Hansens Brauhaus am Hafen. Während sich die Damen der Truppe am Samstag vormittag "noch schöner" machten, gingen die Herren in die Innenstadt flanieren. Nach dem gemeinsamen Einmarsch der Formationen zu Beginn der Veranstaltung blieb dann noch Zeit für eine Stärkung mit Steak und Spaghetti.

Gegen 21:30 Uhr folgte die kleine aber feine Endrunde, in der die Young Spirits aus Flensburg den Anfang machten. Die Magics mussten direkt vor uns raus.
Dann unser Auftritt! Alles lief gut, auch wenn es immer noch ein paar Kleinigkeiten zu verbessern gibt. Dem Publikum in der ausverkauften Fördehalle hat unser "Feel the rhythm" jedenfalls sehr gut gefallen , weshalb wir mit einem Riesen-Applaus von der Tanzfläche verabschiedet wurden.

Dann das große, lange und nervenraubende Warten auf die Wertung! Eine Stunde später war es dann so weit - alle Boogie-Formationen wurden zur Verkündung des Wertungsrichter-Urteils auf die Tanzfläche gerufen. Letztlich ging der dritte Platz an die Young Spirit aus Flensburg. Knapp wurde es, man kann schon fast sagen wie immer, um den Sieg. Erneut kam es zum Showdown zwischen den Magics und Boogie@Motion - mit dem besseren Ende für uns. Knapp geschlagen mussten sich die Hohenbrunner mit dem Vizemeister-Titel begnügen.

BOOGIE@MOTION ist DEUTSCHER MEISTER 2008!

Riesen-Freude dagegen bei unserer Truppe, schließlich hatte man den Dauerkonkurrenten ein weiteres Mal geschlagen und die Leistungen des vergangenen Jahres eindrucksvoll bestätigt. Damit konnte auch der erste Platz in der nationalen Rangliste gesichert und ausgebaut werden. Und die Serie von Siegen ist auch auf beachtliche fünf in Folge angewachsen.

Der Sieg und der Meistertitel mit "Feel the rhythm" wurde noch ausgiebig in der Hotelbar gefeiert, ehe es am Sonntag erster Klasse mit dem Zug in Richtung Heimat ging.

Und 2009?

Zunächst scheint es, als solle es nur ein Turnier für Boogie Woogie-Formationen geben, nämlich die Deutsche Meisterschaft in Hameln. Schade, dass wir unsere erfolgreiche Choreographie "Feel the rhythm" bei Turnieren nicht so oft zeigen dürfen.So bleibt nur das Warten auf den hoffentlich wieder goldenen Herbst.

Und dann die gute Nachricht. Ende Oktober soll es eine Weltmeisterschaft in München geben!!! Wir freuen uns darauf!
Aber bald nach der guten kommt auch schon die schlechte Nachricht. Leider kann die WM nicht stattfinden, weil voraussichtlich keine internationale Startliste zustande käme. Schade! Also schnell wieder die Hotelzimmer stornieren.

Bleibt also doch nur die Deutsche!
Viel Zeit also, "Feel the rhythm" (reloaded) zu verbessern und ein paar neue Akzente zu setzen. Hier eine Handhaltung, dort eine Betonung und da noch eine kleine mimische Einlage, etwa ein Lächeln...

Und nicht zuletzt die neue mitreißende Musik austanzen und ausreizen. Mit unserer neuen Choreographie auf die neue Musik ist uns sicher wieder ein Treffer gelungen.

Natürlich war uns allen klar, dass eine neue Choreo in diesem Jahr ein Risiko bedeuten würde. Würden die Hauptkonkurrenten auch etwas Neues wagen oder aus Sicherheitsgründen die alte Folge im nunmehr dritten Jahr tanzen. Man durfte gespannt sein.

Am 3. Oktober 2009 war es dann so weit. In der Rattenfängerhalle zu Hameln kam es am Abend zum Aufeinandertreffen der besten Formationen Deutschlands. Und wir mussten direkt nach den Magics ran. Ob das ein Vor- oder Nachteil war sollte sich erst später erweisen. Nach der Darbietung prasselte nicht nur der frenetische Beifall des Publikums auf uns ein, sondern auch viel Zuspruch der anderen Tänzer. Großes Lob gab es auch für den Mut, etwas Neues gewagt und damit wieder einen Trend gesetzt zu haben.

Unsere Trainer Doris und Karl-Heinz waren rundum zufrieden. Ein halbes Jahr Vorbereitungszeit war nicht mal eben viel. Aber mit einer super Leistung hatten wir alles getan, was in unseren Händen lag. Nun lag es in den Händen der Wertungsrichter.

Anders als das Publikum hatten uns die Juroren leider nur auf dem zweiten Platz - hinter der Dauerkonkurrenz. Aber nach einigen großartigen Siegen lässt sich ein zweiter Platz trotzdem gut verdauen. Dritte wurden die Solinger ebenfalls mit neuer Choreographie.

Natürlich wäre es schön gewesen, beim letzten Turnierauftritt von Boogie@Motion nochmals einen Sieg einzufahren. Aber was soll's!
Als
Deutscher Vize-Meister geht das doch auch!

Wir hatten trotzdem genügend Grund zu feiern, was wir mit unseren Freunden der Back Beat Boogies aus Solingen in unserer Hotelbar ausgiebig bis in die frühen Morgenstunden getan haben. Hat richtig Spaß gemacht!

2004 -.2009 , das waren sechs tolle Jahre und zwölf überaus erfolgreiche Turniere. Immerhin stehen ein sechster. sechs zweite und fünf erste Plätze in den Ergebnislisten. Eine Erfolgsgeschichte, die sich durchaus sehen lassen kann. Wenn man bedenkt, welche Idee am Anfang von Boogie@Motion stand...

Da einige von uns aus beruflichen, privaten und orthpädischen Gründen nicht mehr weiter machen können, haben wir in dieser Form den Abschied vom Turniergeschehen beschlossen. Leider! Es war für uns alle eine wunderschöne, wenn auch zeitweise stressige Zeit. Wir haben viel erlebt und viel gesehen. Manchmal haben wir uns geärgert, aber meistens hatten wir einen riesigen Spaß.
Und wir haben Freunde gewonnen. Bei aller Konkurrenz gab es auch immer wieder Zeit für nette Begegnungen. Auch wenn wir uns nicht oft gesehen haben, so waren die Begrüßungen doch teils sehr herzlich, die Feiern ausgelassen und intensiv. Und die Freundschaften bleiben...

Schade finden wir, dass das neue Reglement ab 2010 die Formationsgröße auf maximal 6 Paare begrenzt und die Tanzzeit auch radikal einkürzt. Eine Entscheidung, die unseren attraktiven Zuschauersport nicht gerade fördern wird.

Natürlich wollen wir mit der gewohnten Freude - und mit acht Paaren auf der Fläche - unser Publikum noch bei einigen Shows mitreißen und verzaubern. Und davon gibt es hoffentlich noch reichlich.

Zwei Dinge sind die bestimmenden und verbindenden Elemente unserer Formation:
Riesig viel Spaß und eine tolle Stimmung in der Truppe
(...das macht es auch erträglich, sich mal zu schinden!!!).